Fortuna startet erfolglos in die Rückrunde

Das die Aufgabe in Berlin nicht einfach wird, haben die bisherigen Duelle beider Mannschaften gezeigt. Aber nach den bereits zwei Spielen seit August (DFB-Pokal & Hinrundenbegegnung) sowie dem deutlichen 5:0 gegen Erzgebirge Aue in der Vorwoche im Sachsenpokal, r3eiste man optimistisch in die Hauptstadt.

Beide Teams begannen mit einem hohen Tempo und gutem Passspiel. So erspielten sich die Fortunen mit Carolin Kieper, Jenny Cordon und Carolin-Sophie Härling deutliche Möglichkeiten. Leider blieb der Torerfolg aus. Aber auch die Unionerinnen gingen offensiv gut zur Sache und kamen ebenfalls zu Möglichkeiten. Dabei rettete das Aluminium bzw. konnte Svantje Hagemann noch gut klären. Mit einem 0:0 wollte man in die Pause, um dann gestärkt und voll konzentriert die zweite Hälfte zu absolvieren. Leider lag das Glück nicht bei uns. Die Gastgeber erspielten sich über die linke Seite freie Räume, sodass die Eingabe von Svantje nicht konsequent abgewehrt wurde und Jenny Trommer (35.) nur noch einschieben brauchte. Das 1:0 wirkte wie ein Schlag ins Gesicht, da man auf alle Fälle bis zu diesem Zeitpunkt auf Augenhöhe mitspielte. Enttäuscht ging es dementsprechend in die Kabine.

Nach der Pause begannen die Frauen von Union Berlin konzentrierter und spielerisch überlegener. Trotzdem kamen wir durch Marion Sattler zu einer weiteren 100-prozentigen Chance. Leider schloss sie nicht selbst ab, sondern legte den Ball quer, der aber geklärt werden konnte. Im weiteren Verlauf kam Union zu klaren Chancen und nach einem Stellungsfehler in der Abwehr um Julia Schuster folgte durch Lisa Heiseler (58.) das 2:0. Nun reagierte Fortuna mit schnellen Aktionen nach vorn, die teilweise zu überhastet waren, denn es waren immerhin noch 30 Minuten zu spielen. So kam es zu einem unnötigen Fehlpass im Mittelfeld und die aufgerückte Hintermannschaft konnte den Pass auf Gwendolyn Mummert nicht verhindern, die in der 81. Minute zum entscheidenden 3:0 einschob.

Die eingewechselten jungen Fortunen um Lena Magas und Tessa Glöckner konnten daran nichts mehr ändern und so endete die Partie für Dresden tor- und erfolglos. Hätte man die Form der Vorwoche mit nach Berlin nehmen können, wäre sicher mehr drin gewesen, aber so bleiben die Punkte in der Hauptstadt.

In der kommenden Woche endet das Jahr mit dem Rückspiel gegen den Magdeburger FFC. Anstoß ist 13.00 Uhr im Heinz-Steyer-Stadion. Im Anschluss wird die Mannschaft mit den Sponsoren ihre Weihnachtsfeier abhalten.

 

Für den FFC spielten:

Hagemann - Freude, Schuster, Jonas - Zesewitz - Cordon (84. Glöckner), Sattler, Starick, Härling - Kieper, Eisold (75. Magas)

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